Wo sind die Eimerduschen?

Eimerduschen - Robert Rescue - periplaneta

Die schlechte Nachricht zuerst: Die „Eimerduschen“ sind alle.

Allerdings darf so ein Klassiker natürlich nicht sterben. Also hat der Verlag eine Neuauflage angekündigt. So eine frohe Kunde euphorisiert alle Beteiligten. Und so wird es von Herrn Rescue noch im Jahr 2017 einen neuen Kurzgeschichtenband geben. Nach „Eimerduschen“ und „Zum Glück hab ich wenigstens Pech“ ist das dann der dritte. Zum eigenen Werksverzeichnis ist es dann nicht mehr weit.

www.periplaneta.com

Advertisements

Das Display im Jobcenter …

Robert Rescue - Die ganze Wahrheit -

Das Display im Jobcenter zeigte meine Nummer an. Begleitet von den neidischen Blicken derer, die nach mir dran sein würden, verließ ich das Wartezimmer, ging rüber zu Zimmer 422 und trat ein. Geschockt blieb ich stehen! Mir gegenüber saß Silke. Silke, mit der ich vor einigen Jahren mal zusammen gewesen war und die ich von einem Tag auf den anderen wegen einer anderen verlassen hatte. Ich hatte ihr keine Gründe genannt oder später wieder Kontakt gesucht. Ich hatte sie so verlassen, wie alle Männer vor mir es getan hatten. Ich hatte gedacht, dass das okay sei für sie, schließlich war sie daran gewöhnt.

Aus: Robert Rescue „Arbeitslos melden“ (Schindluder & Moralapostel)

Jeden ersten Montag: www.visionundwahn.de

Periplaneta Onlineshop Werke bei Amazon

Als ich vor einigen Jahren den „Club der Verdammten“ …

Eimerduschen - Robert Rescue - periplaneta

Als ich vor einigen Jahren den „Club der Verdammten“, eine abstruse Bewerbungsunterlagen–Optimierungsmaßnahme in Kreuzberg besuchte, wusste ich danach, dass ich längst schon alles hätte tun sollen, um nicht vom Jobcenter erneut zu so etwas – sage ich es mal freundlich – „eingeladen“ zu werden. Dass ich alles Erdenkliche hätte tun sollen, um nie wieder so etwas Schreckliches zu erleben, daran muss ich denken, als ich den Brief vom Jobcenter in den Händen halte, der mich zu einer weiteren Coachingveranstaltung auffordert. Da habe ich es wohl verpasst, mir einen Job zu suchen, geht es mir durch den Sinn. Oder ich hätte meine bescheidenen Einkünfte als Autor aufdecken sollen, um fortan als „HartzIVAufstocker“ mein Dasein zu fristen. Oder ich hätte als Autor weltberühmt werden sollen. Sterben wäre auch eine gute Möglichkeit gewesen.
(Aus: Robert Rescue „Eimerduschen- Ein Opfer packt aus“)

Periplaneta Onlineshop Werke bei Amazon

Neulich lud mich mein Freund Hannes zum Blumenkohlauflauf ein.

Robert Rescue - periplaneta

Neulich lud mich mein Freund Hannes zum Blumenkohlauflauf ein. Einen Auflauf zuzubereiten, darin ist er ein Meister. Doch nicht nur das Kochen beherrscht er meisterhaft. Hannes ist von Beruf Auftragsmörder und er gilt als einer der besten weltweit. Ich schmatzte ob des wunderbaren Essens und betrachtete dabei wie so oft die Wände des Wohnzimmers. Hannes hat die Angewohnheit, dort seine Werkzeuge aufzuhängen, etwa Messer, Pistolen, Gurte oder dieses merkwürdige Gehänge, das er als „Genickbrechvorrichtung“ sogar zum Patent angemeldet hatte. Wie so oft bei der Betrachtung seines Arsenals fiel mir auch jetzt jene Schwarz-Weiß-Aufnahme auf und wie jedes Mal fragte ich mich, was dieses Bild dort zu suchen hatte.
„Sag mal, Hannes, dieses gerahmte Foto dort. Was soll das eigentlich bedeuten?“
Hannes schaute zu der Fotografie und ließ sich mit der Antwort ein paar Sekunden Zeit. „Da habe ich meine Frau vergraben“, sagte er dann und fuhr gleich fort. „Das war Weihnachten 2004. Ich hatte ihr vorgeschlagen, in den Wald zu fahren. Weil sie die Axt – die hängt übrigens neben dem Foto – misstrauisch machte, meinte ich, einen Baum zu schlagen, sei doch viel authentischer als einen in diesen mit Drahtzäunen abgetrennten Arealen zu kaufen, mit Geld zahlen und so.“
„Und?“
„Ich bin dann doch noch zum Markt gefahren.“
(Aus Robert Rescue: „Eimerduschen- Ein Opfer packt aus“)

Periplaneta Onlineshop Werke bei Amazon

Ich sitze im Schulungsraum …

Robert Rescue - periplaneta

Ich sitze im Schulungsraum an meinem Laptop und warte, dass der Existenzgründungskurs losgeht. Die anderen drei Teilnehmer, zwei Frauen und ein Mann, haben keinen Laptop mitgebracht.
Die Frau links von mir erzählt, dass sie etwas mit „Franchising“ machen will, allerdings verstehe ich aufgrund ihrer undeutlichen Aussprache nicht, für welches Produkt. Die Frau rechts von mir erklärt, sie wolle einen Kindergarten für ausländische Kinder im Prenzlauer Berg eröffnen. Der Dozent nickt zustimmend, doch ich frage mich, wie oft er die gleiche Idee schon gehört hat.
Der Mann ist Rumäne und will was mit „Bau“ machen. Konkret wird er auf Nachfragen des Dozenten nicht, seine Antwort ist immerzu „Bau“. Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig wird, da einen Businessplan zu formulieren, der länger ist als ein Wort.
(Aus Robert Rescue: „Eimerduschen- Ein Opfer packt aus“)

Periplaneta Onlineshop Werke bei Amazon

Ich und mein Blog

Seit der Veröffentlichung meiner Kurzgeschichtensammlung „Eimerduschen“ habe ich einen Blog. Zuvor hatte ich jahrelang eine Website mit einer Textauswahlseite und einer Terminseite. Auf die Textauswahlseite habe ich zu Beginn mal ein paar Kurztexte hochgeladen und danach nie wieder. Meine Terminseite habe ich alle halbe bis dreiviertel Jahre aktualisiert. Kurzum, jeder Besucher meiner Website musste den Eindruck gewinnen, dass es sich um eine veralte Homepage eines total verpeilten Typen handelt. Fünf Monate nach dem Hochladen des WordPress-Blogs von Robert Rescue muss jeder Besucher den Eindruck gewinnen, es handele sich um einen veralteten Blog eines total verpeilten Typen. Dabei habe ich mich ja am Anfang ins Zeug gelegt und mir gesagt, dass ich jede Woche was Neues reinstellen muss. Dazu hatte ich mir die Messlatte hoch gelegt. Ich wollte nicht wie andere Kollegen den aktuellen Text der Woche reinsetzen, das war mir zu einfach. Ich wollte extra Texte nur für den Blog schreiben, interessante Artikel über das Leben und Schaffen des Robert Rescue. Außerdem sollten die Texte nicht zu lange werden, denn die Aufmerksamkeit des Internetnutzers ist gering und ich kenne es selbst zu genüge, auf einen Link zu klicken, dann eine ellenlange Textwüste zu erblicken und sogleich das Interesse zu verlieren, den Text zu lesen. Nach fünf Monaten muss ich also zugeben, dass ich diesem Anspruch nicht gerecht geworden bin. Spöttische Leser und Hörer werden vermutlich denken, dass die Ursache in dem Anspruch liegt, „interessante Artikel über das Leben und Schaffen des Robert Rescue“ schreiben zu wollen. Wenn ich so darüber nachdenke, muss ich zugeben, dass das ein Grund sein könnte. Ich sehe aber auch noch andere Gründe: Wenn ich schreibe, dann schreibe ich Texte für die Bühne und wie oben erwähnt, will ich diese Texte nicht in den Blog stellen. Ein reinrassiger Blogger kennt das Problem nicht, er schreibt meist nicht für die Bühne, sondern für seinen Blog. Ich lese keine Bücher, also schreibe ich keine Rezensionen, ich backe nicht, also kann ich keine Rezepte schreiben, ich bin nicht journalistisch tätig, also kann ich keine Artikel schreiben. Ich erlebe nichts, also kann ich nichts berichten. Das wenige, was ich außerhalb der Bühnentexte schreibe, stelle ich bei Facebook rein, also so Postings wie „Die H-Milch im ALDI ist diese Woche 6 Cent billiger“ oder „Hier ein Foto vom Abendessen im Schraders“. Ich könnte es auch in meinen Blog stellen und dann auf Facebook posten, dass ich was auf meinen Blog veröffentlicht habe, aber das finde ich lächerlich. Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich mir mit dem Blog ein Bein gestellt habe.
Trotzdem besuchen immer noch Leute meinen Blog und ich schaue beinahe täglich, wie viele Aufrufe es gegeben hat. Manchmal ist es nur einer am Tag, manchmal aber auch zehn oder sogar zwanzig und jedes Mal habe ich das schlechte Gewissen, dass ich die Besucher enttäuscht haben muss. Immer wieder frage ich mich, wie die Leute meinen Blog gefunden haben und aufschlussreich sind da die Statistiken zu den Suchbegriffen. Neben vernünftigen Suchbegriffen wie „eimerduschen“, „rescue robert“ und „robert rescue lesung“ und ganz aktuell „opfer abo robert rescue“ finden sich dort aber auch irrwitzige Suchbegriffe. „bundeswehr satyre über kommunikation“ ist ein erstes Beispiel. Tatsächlich ist in meinem Buch ein Text über meine Wehrdienstzeit enthalten und auf dem Blog findet sich ein Link zum Satyr-Verlag, aber ich bezweifele, dass derjenige auf meinem Blog gefunden hat, wonach er gesucht hat. So gesehen glaube ich, dass er unter keinem der Treffer das richtige gefunden hat, vermutlich weil er selbst nicht wusste, was er suchte. Bei „teste ruckerkarton“ muss es sich um einen Rechtschreibfehler handeln, aber was hat derjenige stattdessen gesucht? Vielleicht „teste Druckerkarton“ oder besser noch „Reste Druckerkarton“? Aber warum landet der dann auf meinem Blog? Keiner der Texte dort handelt von einem „Druckerkarton“ und wenn ich jemals darüber schreiben würde, dann würde ich es „Druckerverpackung“ nennen. Den Suchbegriff „nachgeschichte station erde außerirdische“ hat bestimmt ein Esoteriker oder ein Weltuntergangsfan eingetippt, aber warum landet er auf meiner Seite? Derjenige, der „was antworte ich kollegen beim abschied“ bei Google eingeben hat, wurde wahrscheinlich von seinen Kollegen auf ein grundsätzliches Kommunikationsproblem hingewiesen, aber die Lösung dafür findet er nicht bei mir. Der Höhepunkt all dieser merkwürdigen Suchbegriff ist jedoch der, welcher mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat –  „vertrag unterschrift kuli kaputt“. Diese vier Worte lassen in mir folgendes Bild aufsteigen. Irgendjemand sitzt an einem Schreibtisch und will einen Vertrag unterschreiben und in dem Augenblick, wo er mutmaßlich seine drei X kritzeln will, geht der Kugelschreiber kaputt. Unter normalen Umständen kann davon ausgegangen werden, dass sich auf dem Tisch oder sonst wo im Haushalt ein Ersatzstift findet und sei es ein Bleistift oder ein dünner Textmarker. Wenn nicht, könnte derjenige auch einen Nachbarn um Hilfe bitten oder sich vornehmen, gleich morgen einen Stift zu kaufen und den Vertrag dann zu unterschreiben. Offenbar kam dieser Mensch aber auf keinen anderen Gedanken, als sein Problem zu googeln. Das eröffnet eine ganz neue Dimension des „googelns“.
Gibt es bereits Menschen, die keinen gesunden Menschenverstand mehr besitzen und selbst die banalsten Dinge des Lebens googeln müssen? Existieren bereits Suchanfragen in der Art von „wie fenster zu machen?“ oder „wo salz kaufen?“ Ich bin ja fast versucht, mal die Probe aufs Exempel zu machen und „wo salz kaufen?“ bei Google einzugeben, aber ich fürchte, ich werde nicht den Hinweis „Keine Suchergebnisse gefunden“ erhalten. Verdammt, jetzt habe ich es getan und bekomme ungefähr 4 Millionen Suchergebnisse, aber keiner führt zu meinem Blog. Dagegen muss ich was tun und ich weiß auch, was.

Folienrecycling

„Eimerduschen – Ein Opfer packt aus“ wird in einer Folie eingeschweißt ausgeliefert und um diese Folie soll es in diesem Beitrag gehen. Viele Käufer des Buches reißen die Verpackung ab und schmeißen sie weg, dabei lässt sich die Folie für vielerlei Dinge weiterverwenden. Ein anfängliches Problem beim Schreiben dieses Textes war, dass ich hier keine Folie habe. Also ich habe Exemplare von „Eimerduschen“ hier, aber ich wollte von keinem Buch die Folie entfernen. Bücher habe ich in den letzten Tagen einige verkauft, doch die Käufer wollten sich das Buch nicht signieren lassen, sondern haben es mit Folie mitgenommen. Dankenswerter Weise hat mir mein Verlag Periplaneta geholfen und mir eine Folie überlassen. Im Folgenden stelle ich ein paar Möglichkeiten vor, wozu sich die Folie noch gebrauchen lässt.

Zum Beispiel als Brötchenaufbewahrungstüte, entweder für zuhause oder für unterwegs:

 

In der kommenden kalten Jahreszeit als Handschuh oder als origineller Boxhandschuh:

 

Als Kulturbeutel, allerdings nur für das nötigste. Der Kulturbeutel steht auf der „Waschmaschine des Grauens“, die mir allerdings gerade keine Furcht einflößt.

 

Als trendiger Geldbeutel oder als Sparschwein für das überschüssige Kleingeld, das man dann irgendwann zur Bank bringt.

Und als Teebeutel. Heißes Wasser rein, ziehen lassen und dann in eine Tasse schütten.

Wer die Folie das Buch erwerben möchte, kann dies u.a. hier tun:

“EIMERDUSCHEN” JETZT BESTELLEN

Geschichten rund um Geschichten: Hausverwaltung must die

Ich bin immer froh, wenn ich keinen Text über die Hausverwaltung hier in der Seestraße schreiben muss, denn das bedeutet, dass hier im Haus alles seine Ordnung hat. Muss ich aber doch was über die schreiben, dann kommt in den meisten Fällen ein absurder Text bei raus. Der titelgebende Text im Buch „Eimerduschen“ ist so ein Beispiel. Die lückenlose Dokumentation des monatelang verschleppten Austausches eines defekten Durchlauferhitzers, was schließlich zu dem führte, was dem Buch den Titel und auch das Cover gab – Eimerduschen.

Aktuell haben wir ein Problem mit der Haustür. Das Schloss ist kaputt. Es dauerte zunächst fast zwei Wochen, bis eine Mängelmeldung bei der Hausverwaltung ankam bzw. wahrgenommen wurde. Inzwischen ist eine Lösung in Sicht, aber eben nur in Sicht. Einen Text habe ich darüber geschrieben, der aber nicht so absurd geworden ist wie „Eimerduschen“, sondern eher realistisch deprimierend. Dafür ist er der 600. Text geworden, aber aufgrund des nervigen Inhaltes ist die geplante Jubelfeier mit Wunderkerzen beim erstmaligen Lesen des Textes von mir abgesagt worden.

Nun ein kleines Gewinnspiel: Auf den Fotos sind Aussagen von mir, doch welche? Ich verlose ein Exemplar von „Eimerduschen“. Wer mir auf Facebook eine Nachricht sendet und errät, welche Aussagen meine sind, gewinnt das Buch. Das Gewinnspiel scheint auf den ersten Blick sehr einfach zu sein, doch tatsächlich ist es etwas tricky …

(Mitarbeiter des Verlages Periplaneta, Hausbewohner der Seestraße, Kenner meiner Handschrift sowie Besucher der Brauseboys-Show vom 06.09.2012 dürfen nicht mitspielen.)

Es gilt weiterhin:

Die Releaseparty zum neuen Werk „Eimerduschen“ findet am 15.09.12, ab 21:30 Uhr im Kunst und Kultur Verein Mastul in der Liebenwalder Straße 33, 13347 Berlin statt.

“EIMERDUSCHEN” JETZT BESTELLEN

Eimerduschen Buchtrailer

Geschichten rund um Geschichten: Ein riskantes Experiment

Neulich schickte ein Lesebühnen-Kollege einen Link zum „BlaBlaMeter“ herum. Ich habe mir einen Bookmark zu der Seite (auf die Seite? an die Seite?) gesetzt, obwohl ich eigentlich nicht vorhatte, dieses Skript auszuprobieren. Also vielleicht mit dem Text eines Kollegen oder mit einem langweiligen Posting auf Facebook, aber auf keinen Fall mit einem eigenen Text. Zu groß wäre die Sorge, dass der BlaBlaMeter meine Texte als Bullshit entlarvt und ich in meinem Schriftsteller-Ego erniedrigt werde. Gut möglich, dass ich mich in dem Fall schnell wieder aufrichte mit dem Gedanken, dass dieses Skript nicht in der Lage ist, einen großartigen Text des wunderbaren Robert Rescue in irgendeiner Weise zu „analysieren“. Kann aber auch sein, dass ich stattdessen einen Strick nehme.

Jetzt aber wage ich das Experiment. Ich rufe die Website auf und überlege, welchen Text ich ausprobieren soll. Ich entscheide mich zunächst für einen aktuellen Text, der nicht in „Eimerduschen“ enthalten ist. Darin geht es um das Schneidergeschäft hier nebenan, das plötzlich schließen musste und das kurze Zeit später als Internet-Café wiedereröffnet wurde. Ein typisches Schicksal alteingesessener Geschäfteinhaber hier im Wedding. Der Text beschreibt im Wesentlichen meine Trauer, den Schneider verloren zu haben. Von daher glaube ich, dass er nur wenig Bullshit enthalten wird. Ich kopiere den Text in das Feld und drücke auf den Button „Text testen“

Das Ergebnis:

Ich bin erleichtert. 0.08. klingt irgendwie beruhigend. Offenbar mache ich beim Schreiben alles richtig. Ich bin toll, ich bin ein Genie!

Skeptische Leser dieses Textes werden jetzt einwenden, wie es denn mit Texten steht, die in „Eimerduschen“ veröffentlicht sind. Also mache ich das Experiment und wähle den Text „Down and out“. Dieser beschreibt eine morgendliche Situation in der S-Bahn und mein Nachdenken über den T-Shirt-Aufdruck einer mir gegenüber sitzenden Frau.

Das Ergebnis:

Verdammt, 0.15 Bullshit-Anteil! Wie konnte das passieren? Was mache ich jetzt? Das Buch ist längst in Druck. Ich sitze eine Weile sprachlos vor dem Computer, bis ich mir sage, dass dieses Skript nicht in der Lage ist, einen großartigen Text des wunderbaren Robert Rescue in irgendeiner Weise zu „analysieren“.

Danach lösche ich den Bookmark.

Es gilt weiterhin:

Die Releaseparty zum neuen Werk „Eimerduschen“ findet am 15.09.12, ab 21:30 Uhr im Kunst und Kultur Verein Mastul in der Liebenwalder Straße 33, 13347 Berlin statt.

“EIMERDUSCHEN” JETZT BESTELLEN